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19.06.2006 Parawaiting am Zugerberg, Schweiz

PARAnoia, der Gleitschirmklub zu dem ich gehöre aht mir für dieses Wochenende die Leitung eines Strckenflugtags aufgebrummt. 'Fliegen mit Zuppi' nennen sie das. Nu ja, nächstes Jahr wird es wohl eher 'Warten mit Zuppi' genannt, sofern ich diese ehrenvolle Aufgabe überhaupt wieder zugeteilt bekomme... Aber mehr dazu:

Am Freitag abend wars ziemlich klar, der Samstag wird wolkenverhangen mit einigen wenigen sonnigen Abschnitten. So sagte es Meteo Schweiz und die werden es wohl wissen. Schliesslich werden sie dafür bezahlt. Also sage ich das Fliegen ab und vertröste meine Klubkollegen auf den Sonntag.

Der Sammstag ist schliesslich ein wunderschöner Tag, erst am Abend sehe ich einige Wolken und spüre einige wegige Tropfen. Das Fussballspiel schauen wir zusammen mit der Nachbarschaft jedenfalls draussen an.

Während der Schiedsrichter reihenweise Spieler zu Duschen schickt, überprüfe ich nochmals das Wetter für den Sonntag. Eine Entscheidung kann ich noch nicht fällen, zu unsicher die Berichte. Also Entscheid auf den Sonntag vertagen.

Am Sonntag morgen studiere ich den Wetterbericht. So wie es aussieht ist es ziemlich labil. Die Thermik im Mittelland bis auf etwa 2000 Meter, aber früh viele Wolken und schliesslich auch einige Gewitter. Weit fahren lohnt sich also kaum. Der Zugerberg wäre, auch aufgrund des angekündigten SW Windes geradezu ideal. Hier kann man sich auch in Richtung Mittelland absetzen, sollten die Wolken zu gross werden. Ist auch nicht so weit. Aber man muss eher früh dran sein, den das ganze wird so richtig brodeln.

Nun gut soweit zu meiner frühmorgentlichen Analyse.

Vor dem Mittag treffen wir uns am Startplatz auf dem Zugerberg. Heiss und wolkenloses Wetter. Stabiles Sommerwetter. Der Wind aus NE. Irgendwie sind wir im falschen Film. Also sitzen wir da, geniessen die Sonne, machen Witze und warten. Erst spät am Nachmittag, zu einer Zeit zu der ich bereits etwa 7/8 Cu erwartet habe (tatsächlich hat es zwei, drei winzige Wölkchen irgendwo am Horizont), dreht der Wind und die Ablösungen kommen durch. Num kommen wir doch noch zu einem kurzen Flug. Das Fenster ist kurz, einige saufen gleich ab (z.B. ich), andere können bis auf 1700 Meter aufdrehen und doch etwa eine Stunde Flug geniessen:

Parawaiting - Fliegen 5:1.

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