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13.01.2006 Freitag der 13.te, De Aar, Südafrika

Bringt der Freitag der 13te Glück oder Unglück? Nun, für mich lief es so: Um etwa 11:00 startete ich als Erster. Gleich nach dem Ausklinken konnte ich in einem schwachen Schlauch langsam an Höhe gewinnen. Allerdings driftete ich genau auf die Starkstrom Umsetzstation zu, hier kommen aus allen Richtungen Leitungen zusammen, ein Überfliegen ist nur möglich wenn man viel Höhe hat. Mein Schlauch war bei 1900 Metern (700 Meter über Grund) zu Ende und ich musste anfangen aufzukreuzen um diese gefährliche Stelle zu umfliegen.

Endlich hatte ich genügend seitlichen Abstand, kam ich nun in die Situation entweder gegen den Wind zu halten um im Falle eines Falles vor einer Starkstromleitung zu landen oder etwas mit dem Wind zu fliegen um diese Leitung hinter mich zu bringen. Die wenige Höhe die ich mitbrachte schwand und endlich im freien Gelände war keine Ablösung zu finden. Ich musste nach etwa 8 kilometern zu Boden.

Mein Selbstgespräch werde ich hier wohl besser nicht wiederholen. Abgeholt werde ich hier frühestens, wenn alle anderen Piloten in der Luft sind. Also packte ich und begann der kleinen Strasse nach in Richtung Airfield zu laufen, bei ca. 25 Kg Gepäck und 34 Grad im Schatten keine besonders tolle Geschichte. Nach etwa 2 Kilometern hatte ich Glück, ein mit Ziegelsteinen beladener Kleinlastwagen nahm mich mit und setzte mich vor dem Flugfeld ab.

Des und Arnold waren eben am zusammenpacken halfen mir mich nochmals vorzubereiten so dass ich nocheinmal starten konnte. Allerdings fand ich keinen Anschluss, erst auf etwa 20 Metern Höhe löste sich hinter mir ein Schlauch ab. Ich kam so voll in den Genuss turbulenter und starkwindiger Bedingungen, hatte alle Mühe meinen Schirm offen zu halten und landete mit erheblicher Rückwärtsgeschwindigkeit. Auf diesen Flug hätte ich genau so gut verzichten können. Zwei weitere Piloten die abgesoffen waren und eben zurückkamen verloren die Lust auf einen weiteren Start, zumal der Wind num sehr kräftig blies.

Das traurige am ganzen ist, das der Tag sehr gut war, meherere Piloten flogen über 200 Kilometer, ein Tscheche gar 250, Richard mit seinem Tandem 230 Km.

Morgen ist der letzte Tag, ich hoffe nun auf eine letzte Chance nochmals einen schönen Flug zu geniessen.

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    Dauer 0:16
  • Kommentar

    DanielDer letzte Tag brachte mir auch nicht mehr Glück. Der Wind war einfach zu stark um einen sicheren Start (und Landung) zu ermöglichen. Wir gingen zwar auf das Airfield, gestartet ist dann allerdings niemand.
    Beat SchmutzHi Dani, sehen gut aus deine Bilder. Ist aber recht trocken die ganze Gegend dort.

    Sind in Kolumbien am fliegen: absolut genial, fantastische Landschaften und unglaublich nette Leute.

    Bericht unter:

    www.dpch.ch

    Einfach bei Berichten: Kolumbientrip anklicken!

    PS: Kolumbien ist absolut zum empfehlen.

    Viel Spass noch in Suedafrika und das du noch einige 100Km fliegen kannst.

    hobe@gmx.ch

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