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SHV CCC - Tipps für Piloten |
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Im folgenden Artikel werden einige wichtige Punkte aufgezeigt, die für die erfolgreiche Dokumentation von CCC Flügen beachtet werden müssen. GPS Einstellungen
Aufzeichnungs Intervall
Einige modernere GPS Geräte (Garmin eTrex, eMap etc.) bieten auch die Möglichkeit den aufgezeichneten Track in komprimierter Form auf dem GPS selbst zu speichern damit der Speicherplatz wieder für eine neue Aufzeichnung benutzt werden kann. Diese sogenannten gespeicherten Tracks belegen je nach Gerät so um die 150 bis 250 Punkte. Das Vista zum Beispiel kann nebst den eigentlichen Track nochmals 10 Tracks zu je 250 Punkten speichern. Die Reduzierung arbeitet erstaunlich gut, die Punkte werden so reduziert, dass kaum Informationen zum eigentlichen Flugweg verloren gehen. Die Sache hat allerdings einen grossen Haken: Die Datum und Zeitangaben gehen dabei verloren und machen die Aufzeichnung unbrauchbar für die Dokumentation eines CCC Streckenfluges.
Geodätisches Datum
Grundsätzlich gilt hier, falls mit einem Logger gearbeitet wird, WGS-84 eingeben. Sonst im Zusammenhang mit der Schweizer Karte oder mit Wegpunkten die Aufgrund der Schweizer Karte bestimmt wurden, sollte CH-1903 eingestellt werden. Falls die Punkte mit Backtrack im Schweizer Koordinatensystem erfasst und dann ans GPS gesandt wurden, kann auch zur Sicherheit das WGS-84 verwendet werden. Die Positionen der hochgeladenen Wegpunkte scheinen dann zwar falsch, stimmen aber in Bezug auf Karte, Gelände und die Trackaufzeichnung. Download des Tracks Wichtig hier ist, dass das richtige GPS eingestellt wurde, bei neueren Garmin Geräten spielt es weniger eine Rolle, da hier das verwendete Protokoll von Backtrack abgefragt werden kann. Zudem muss im GPS Gerät selbst sichergestellt werden, dass das richtige übertragungsprotokoll aktiviert ist, bei einigen Modellen muss die serielle Schnittstelle zudem noch aktiviert werden. Die meisten Geräte bieten eine NMEA Schnittstelle zur übermittlung der aktuellen Position und weiterer Realtime Daten, sowie eine propritäre Schnittstelle für den Austausch gespeicherter Daten an. Die NMEA Schnittstelle ist für den Download des aufgezeichneten Tracks nicht geeignet. Bei Garmin Geräten muss die Schnittstelle auf GARMIN/GARMIN gesetzt werden. Bei den üblichen GPS Dataloggern ist dies weniger ein Problem, diese bieten normalerweise nur ein Schnittstellenformat an, es muss somit keine Einstellung am Gerät gemacht werden. Bein Herunterladen des Tracks kann, je nach Einstellungen ein einzelner Track in mehrere Tracks aufgeteilt sein. Dies geschieht immern dann, wenn aus verschiedenen Gründen die Aufzeichnung unterbrochen wurde (GPS ausgeschaltet, Sateliten verloren etc.). Solche Tracks können problemlos mit dem Befehl Tracks zusammenfügen wieder zusammengefügt werden. Schwieriger wird es wenn zwei verschiedene Tracks zusammengefügt wurden. Hier hilft nur eine Wiederholung des Download Prozesses mit den richtigen Einstellungen (siehe Optionen | Allgemeine Einstellungen). Ein weiteres Problem ist der Umstand, das die meisten GPS Geräte zum Teil zu früh mit der Aufzeichnung des Tracks beginnen, das heisst es wird bereits aufgezeichnet, während die Position noch nicht sehr genau bestimmt ist. Dies resultiert in einem 'Sprung' am Trackanfang, der doch einige hundert Meter ausmachen kann. Erst nach einigen Punkten stimmt dann die aufgezeichnete Position mit der Realität überein. Solche Artifakte sind manchmal sehr deutlich sichtbar und können die Aufzeichnung verfälschen. Hier kann der Pilot im Eigenschaftsblatt des entsprechenden Tracks (im Reiter Trackpunkte) die ungenauen Punkte am Trackanfang löschen. Tipp: Vielfach weisen diese Punkte auch eine unrealistische Geschwindigkeit auf und sind so leicht zu erkennen. Backtrack bietet zudem eine weitere Option an die stationäre Punkte am Trackanfang und Ende entfernt. Diese Punkte werden üblicherweise aufgezeichnet während man mit eingeschaltetem GPS auf den Start wartet resp. das GPS nicht sofort nach der Landung ausschaltet. Für den CCC ist das allerdings kein grosses Problem, lediglich die Start und Landezeit wird dadurch etwas verfälscht und hat damit Auswirkungen auf die Berechnung der Durchschnittgeschwindigkeit. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich in unserem Artikel Export von Tracks für den SHV-CCC. Export des Tracks für den CCC Dazu muss der Befehl Datei | Export ausgewählt werden. Es ist darauf zu achten, dass vorgängig in den Optionen die SHV Nummer erfasst wurde. Der Name der Datei wird von Backtrack vorgeschlagen, er sollte für die Übermittlung an den SHV nicht geändert werden. Im Dialog können nun noch zusätzliche Informationen zum Flug angegeben werden, wie Fluggerät, Startplatz, Bemerkungen, das verwendete GPS Gerät. Diese Angaben sind nicht unbedingt erforderlich doch helfen sie den Flug sauber zu dokumentieren. Wichtig hingegen ist der Parameter UTC Zeit. Hier muss angegeben werden ob der Track in Backtrack mit der lokal Zeit oder im UTC Format gespeichert wurde und welcher Zeitoffset für diesen Flug gilt. Damit kann die Auswertesoftware die korrekten Zeitangaben herauslesen. Das GPS speichert seine Zeitangaben grundsätzlich in UTC (also in Bezug auf die Schweiz im Sommer um 2, im Winter um 1 Stunde verschoben). Beim Herunterladen des Tracks nimmt Backtrack den eingestellten UTC Offset (siehe Optionen | Allgemeine Optionen, Verschiedenes) und rechnet die Zeiten in Lokalzeit um. Damit werden in der Datenbank die (lokal) richtige Zeit gespeichert, (hat man in den Einstellungen einen falschen Offset so ist die gespeicherte Zeit verschoben). Beim Export muss nun diese Zeit wieder in UTC zurückgerechnet werden. Auch hier kann sich, bei falscher Einstellung die Zeit verschieben. Checkliste
Weitere Informationen zu den einzelnen Bedinungsschritten finden sich im der Hilfedatei von Backtrack oder auch in der FAQ von Backtrack, respektive auf der SHV Webseite. |
Anzahl Trackpunkte
Bitte beachten Sie das dies nur ein Kriterium für solche Geräte ist, andere zum Teil sehr relavante Daten (Batterieleistung, Funktionen, Bedienungsfreundlichkeit, Preis etc.) müssen bei einer Kaufentscheidung ebenfalls berücksichtigt werden.
Aufzeichnungs Artifakte
Geodädtisches Datum
Anforderungen
UTC
Das GPS Gerät zeichnet grundsätzlich die UTC Zeit auf und sendet auch diese Zeit an den PC. Backtrack erlaubt eine Korrektur dieser Zeit während dem Download, dazu muss die UTC Zeitverschiebung richtig definiert werden (siehe 'Optionen | Allgemeine Optionen | Verschiedenes'). Dabei muss beachtet werden, dass diese Definition in Bezug auf die GPS Aufzeichnungszeit und nicht die Downloadzeit gesetzt werden muss. Mit anderen Worten ein Track der in Australien aufgezeichnet wurde, sollte mit dem korrekten UTC Offset von Australien heruntergeladen werden und nicht mit dem Offset von Mitteleuropa, unabhängig davon wo der Download stattfindet. Die IGC Dateien ihrerseits verwenden wieder die UTC Zeit, dadurch muss beim Erstellen der IGC Datei der Original Offset wieder angegeben werden. In der Schweiz werden immer die Offsets von einer, im Sommer von zwei Stunden verwendet. Dabei liegen wir hier im Plus Bereich: also +01:00. Konkret heisst das, dass wir eine Stunde vor der UTC Zeit sind, um 8 Uhr in England zeigen unsere Uhren bereits 9 Uhr. Das Ganze wird für die meisten Leser kaum unbekannt sein, aber wussten Sie dass es Gebiete mit einem Offset von +05:30 oder gar +08:45 gibt? Oder +13:00 ? Der Offset von 13 Stunden kommt im Bereich der Datums Grenze zum Zug. So haben einige Inselgruppen nur eine Stunde Zeitverschiebung gegenüber ihren weiter westlich liegenden Nachbarn, anstelle eines anderen Datums.
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Zuletzt Geändert:
4. Juli 2002 |
©Softtoys 2002, dz |